Liebe Verwandte und Freunde, Forker, Forkert, Furker und Furkert
kaum zu glauben, aber drei Jahre sind schon wieder vergangen! Unser 12. Forkertreffen war für uns alle ein voller Erfolg. Es war wunderschön zu sehen, wie viele altbekannte Gesichter wieder den Weg zu uns gefunden haben.
Der Austausch von Daten, Familiengeschichten und Erinnerungen lief sofort auf Hochtouren. Besonders emotional: Wir durften stolz neuen Nachwuchs und Enkelkinder in unseren Reihen vermelden – unsere Generation von morgen!
Einen feierlichen Auftakt fand unser Treffen in der Langenwolmsdorfer Kirche: Unser Pfarrer Tom Seidel begann den Tag mit einer bewegenden Andacht über Zacharias und dessen Lebensgeschichte.
Leider musste unser Bürgermeister Maik Hirdina seinen Besuch kurzfristig absagen. Der Grund dafür war die Wahl zur 20. Basaltkönigin, die überraschend um einen Tag vorverlegt wurde und somit genau auf das Datum unseres Forkertreffens fiel. Wir wurden jedoch bestens vertreten: Ein herzliches Dankeschön gilt Ortsvorsteher Richard Säuberlich und Ortschronistin Romy Roch, die unser Treffen offiziell begrüßt und durch den weiteren Tag begleitet haben.
Ein riesiges Dankeschön geht an das gesamte Organisationsteam für die großartige Durchführung dieses Tages. Ein ganz besonderer Dank gebührt dabei Inge und Joachim Forker, die wie gewohnt immer genau dort helfend einsprangen, wo es gerade nötig war.
Im Folgenden werdet ihr das offizielle Protokoll unseres 12. Treffens finden. Natürlich darf auch das obligatorische Foto am Tor nicht fehlen – dieses und viele weitere Bilder stehen bald im Mitgliederbereich für euch bereit.
Euer Wigand
PROTOKOLL über das 12. FAMILIENTREFFEN-FORKER
in der Gaststätte „Erbgericht“
zu Langenwolmsdorf
am 12. September 2026
Teilnehmer:
Leitung: Wigand Forker (Kirch-Göns) und Joachim Forker (Düsseldorf)
Organisation: Monika und Wigand Forker (Kirch-Göns)
Referenten: Joachim Forker (Düsseldorf) und Wigand Forker (Kirch-Göns)
Kirchenvertreter: Pfarrer Tom Seidl
Küsterin: Sigrid Grützner
Kantorin: Christine Seipold
Ehrengäste: Richard Säuberlich, Ortsvorsteher von Langenwolmsdorf, Romy Roch, Historikerin von Stolpen
Gäste Uwe Rosendahl (Braunschweig) und Gunter Förster (Hohnstein, OT Rathewalde)
Unterhaltung:
Protokoll: Wigand Forker (Kirch-Göns)
Einladungen:
– eingeladen 312 Personen
– angemeldet bis 31.08.2026 63 Personen
– entschuldigt gefehlt 30
– ohne Mitteilung ferngeblieben 2
– unangemeldet erschienen 0 (+kurz erschienen und -wieder gegangen 0)
– überhaupt nicht gemeldet 85
– Briefrückläufer 136
– gesamt anwesend 59 (zum Jahr 2023 – 61, 2 weniger)
Programmpunkte und Ablauf
Auch das zwölfte Familientreffen stellte uns vor organisatorische Herausforderungen. Trotz im Vorfeld bestätigter Termine kam es zu unerwarteten Verschiebungen. Dennoch blicken wir auf ein sehr schönes und harmonisches Treffen zurück.
1. Vorabend Treffen, Forker Stammtisch 11.09.23, ab 18:00 Uhr
Nach drei Jahren Pause fand endlich wieder der Forker Stammtisch im Erbgericht Langenwolmsdorf statt. Nach der langen Auszeit waren wir gespannt, wer alles kommen würde. Die Resonanz war wie immer großartig, und wir hatten uns unglaublich viel zu erzählen.


2. Forker Familientreffen 12.09.23, 14.00 – 14.30 Uhr, Kirchenbesuch – Andacht
Schon am Freitagabend herrschte emsiges Treiben: Die ersten fleißigen Hände begannen mit dem Aufbau, der am frühen Samstagvormittag bereits erfolgreich abgeschlossen war. Ein kleiner Wermutstropfen blieb jedoch nicht aus: Stolpens Bürgermeister Maik Hirdina musste seine Teilnahme leider sehr kurzfristig absagen. Der Grund dafür war ein wichtiger regionaler Termin – die Wahl der neuen Basaltkönigin in Stolpen war überraschend auf Samstagnachmittag gegen 16:00 Uhr vorverlegt worden.



Pünktlich um 14:00 Uhr läuteten dann die Glocken der Kirche in Langenwolmsdorf, wo Pfarrer Tom Seidel mit dem Lied „Danke für diesen guten Morgen“ mit uns begann und dann die feierliche Andacht eröffnete. In seiner Predigt stand seine Rede aus der berühmten biblischen Geschichte von Zachäus, dem Oberzöllner aus Jericho (Lukas 19, 1–10). Nach dem gemeinsamen, kraftvollen Abschlusslied aus dem Gesangsbuch führte uns der Weg gemeinsam mit dem Pfarrer hinaus auf den Friedhof. An der Ahnentafel hielten wir inne, um in tiefer Verbundenheit unserer Vorfahren zu gedenken. Nach bewegenden Momenten des gemeinsamen Schweigens legte Monika liebevoll einen wunderschönen, leuchtenden Bund Sonnenblumen an der Mauer nieder – ein sichtbares Zeichen der Erinnerung, das die Sonne dieses Tages festhielt.



3. Obligatorisches Familienfoto vor dem Zugang zum Kirchengelände 14.40 – 14:45 Uhr
Flexibilität war an diesem Tag unser bester Begleiter. Da der Bürgermeister absagen musste, geriet unser Zeitplan ein wenig in Bewegung. Damit unser Unterhaltungsprogramm wie geplant Schlag 14:45 Uhr starten konnte, fasste sich Pfarrer Tom Seidel dankenswerterweise etwas kürzer und straffte die Predigt um zehn Minuten. Der Grund: Unser Künstler hatte am Abend noch eine weitere Vorstellung vor sich und musste rechtzeitig abreisen. Bevor es mit dem bunten Programm losging, hieß es nach dem Ahnengedenken aber erst einmal: Aufstellen zum traditionellen Familienfoto! Für das gelungene Gruppenbild bedanken wir uns ganz herzlich bei Romy Roch und Uwe.

4. Begrüßung, Vortrag Wigand, gemeinsames Kaffeetrinken und 14:45 – 15:30 Uhr
Den Auftakt machte Wigand, der alle Anwesenden herzlich begrüßte und das Wort sogleich an unseren „neuen“ Ortsvorsteher Richard Säuberlich für dessen Begrüßungsrede übergab. Im Anschluss übernahm Romy Roch, unsere Historikerin aus Langenwolmsdorf, das Stehpult. Sie gab uns einen spannenden Einblick und ein aktuelles Update zu ihren fortlaufenden Arbeiten an der Langenwolmsdorfer Chronik. Um die kleine Wartezeit bis zum Beginn des Unterhaltungsprogramms charmant zu überbrücken, entführte uns Wigand gedanklich nach Schottland. Er erzählte packende Geschichten aus dem Nordosten der Highlands – aus der malerischen Gegend rund um Dornoch Station in Richtung Wick. Für alle Geografie-Begeisterten: Das idyllische Dornoch liegt etwa 70 Kilometer von Inverness entfernt.



5. Unterhaltung begann um 15:30 Uhr mit Peter Flache
Ein absoluter Höhepunkt unseres Nachmittags war der Auftritt von Peter Flache, den wir als hochkarätigen Unterhaltungskünstler gewinnen konnten. Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle Gunter, dessen spontaner und tatkräftiger Einsatz diesen großartigen Programmpunkt erst möglich gemacht hat. Mit seiner unverwechselbaren Mischung aus humorvollen Reimen, musikalischen Einlagen und pointierten Sketchen stellte der bekannte Kabarettist, Schauspieler und Autor sein ganzes Können unter Beweis. Der herrlich komische Sketch „Rotkäppchen“ avancierte dabei schnell zu einem der absoluten Highlights, das im Saal für Tränen vor Lachen sorgte.
Nach diesem pointenreichen Kulturprogramm tat die süße Stärkung gut: Gegen 16:30 Uhr wurden wir von Familie Nestroy und ihrem Team mit feinstem Kaffee und Kuchen verwöhnt. Ein riesiges Dankeschön geht an Frau Nestroy und ihre fleißige Mannschaft, die über die gesamten drei Tage hinweg alle Hände voll zu tun hatten und dafür sorgten, dass die gesamte Bewirtung sprichwörtlich wie am Schnürchen lief.
6. Begrüßungsrede des Ehrenpräsidenten Jochen 18 Uhr.
Genau vor 100 Jahren (im Jahr 1926) fertigte der Großvater von Hans-Georg die allererste Stammtafel der Nachkommen mit dem Namen Forker an. Das war der offizielle Beginn der Familienforschung! Deswegen können wir stolz sagen: „Wir können heute auf 100 Jahre Familienforschung zurückblicken“. Ein ganz besonderer Dank gilt dabei Jochen, der diese Arbeit seit nunmehr 40 Jahren mit unermüdlichem Engagement, tiefer Leidenschaft und großem Herzblut maßgeblich vorangetrieben und geprägt hat. Seinen bewegenden Beitrag dürfen wir an dieser Stelle teilen:
Liebe Familienmitglieder, verehrte Gäste,
heute feiern wir etwas, das nicht viele Familien von sich sagen können: 100 Jahre Familienforschung. Ein Jahrhundert Neugier, Zufälle, Entdeckungen – und manchmal auch ein bisschen Detektivarbeit.
Als wir 1999 in unserer Broschüre auf die ersten 70 Jahre zurückblickten, ahnten wir nicht, dass wir eines Tages hier stehen würden – mit noch mehr Geschichten, noch mehr Erkenntnissen und, ja, auch noch mehr Forkers.
1. Die Anfänge – Paul Julius Forker
Stellen wir uns einmal den Anfang vor: Es ist das Jahr 1926. Paul Julius Forker, 71 Jahre alt, Pensionär, sitzt am Küchentisch. Ein Zeitungsartikel liegt vor ihm. Und plötzlich fragt er sich: „Wer waren eigentlich all diese Onkel und Tanten, die früher ständig im Wohnzimmer standen?“
Dieser eine Moment der Neugier war der Startschuss für alles, was wir heute feiern.
Paul begann zu forschen – ohne Internet, ohne Kopierer, ohne Google. Nur mit einem Stift, einem Fahrrad und einer Engelsgeduld. Er befragte Verwandte, besuchte Pfarrämter, schrieb Briefe, traf sich mit Namensträgern in Dresden und Bautzen. Und dann kam dieser legendäre Moment:
Die 9‑Meter‑Tapetenrolle. Ausgebreitet in der Turnhalle seines Sohnes, kniete Paul davor und trug Namen ein, als würde er eine Landkarte unserer Familie zeichnen.
So entstand unser erstes großes Familienbild – handgemalt, im wahrsten Sinne des Wortes.
2. Neubeginn nach dem Krieg – und ein sächsischer Zufall
Nach dem Krieg lag die Forschung brach. Erst Pauls Enkel Hans‑Georg nahm den Faden wieder auf.
Und dann kam 1986 – ein Jahr, das man fast als „Wiedergeburtsjahr“ der Forschung bezeichnen kann. Ich selbst war inzwischen in Düsseldorf gelandet und dachte, ich sei der einzige Forker im Rheinland. Bis ein befreundeter Automechaniker meinte:
„Ich kenn da noch einen, der klingt genauso wie Sie!“
Ein sächsischer Dialekt mitten im Rheinland – und plötzlich war die Familienforschung wieder da. Durch diesen Zufall fanden wir uns: Siegfried in Mönchengladbach, Klaus in Lohmar, Hans‑Georg in Refrath. Und im Januar 1986 beschlossen wir: Wir machen weiter.
3. Vom Papier ins digitale Zeitalter
Ein Glücksfall war, dass Hans‑Georg die alten Aufzeichnungen seines Großvaters bewahrt hatte. Was früher auf einer Tapetenrolle stand, passte nun auf zwei Schreibmaschinenseiten – quer geschrieben, versteht sich.
Dann kam der Computer. Die ersten Genealogie‑Programme. Damals dachte ich: Das ist die Zukunft! Heute lachen meine Enkel darüber: „Opa, das sieht ja aus wie Windows 95!“
Mit dem Internet begann eine völlig neue Phase: Plötzlich konnten wir weltweit nach Verwandten suchen. Per Fax nach Amerika, per E‑Mail nach Uruguay – und heute per WhatsApp, bevor der Kaffee fertig ist.
Und dann die Online‑Archive: Kirchenbücher, Zeitungen, Fotos, staatliche Akten – alles mit einem Klick erreichbar. Die Mormonen hatten übrigens schon Kirchenbücher fotografiert, als wir noch dachten, ein Fotoapparat sei etwas für reiche Leute. Wenn irgendwo ein Kirchenbuch existiert – die Mormonen haben es wahrscheinlich längst eingescannt.
4. DNA – Die Suche nach dem „Woher“
Als unsere Familienzweige weitgehend geklärt waren, tauchte eine neue Frage auf: Woher kommen wir eigentlich?
Die DNA‑Forschung brachte spannende Erkenntnisse: Die Stammväter aus Langenwolmsdorf und Lauterbach – tatsächlich Brüder. Die Verbindung zu einem schottischen Forker‑Clan? Noch offen. Aber seien wir ehrlich: Ein bisschen Geheimnis gehört zu jeder guten Familiengeschichte.
5. Was Familienforschung wirklich bedeutet
Familienforschung ist mehr als das Sammeln von Namen. Sie verbindet Generationen. Sie erzählt von Lebenswegen, Schicksalen, Mut, Verlusten und Neuanfängen. Sie macht Geschichte greifbar – nicht als etwas Abstraktes, sondern als Teil von uns.
Wenn wir auf unsere Vorfahren schauen, sehen wir nicht nur Daten. Wir sehen Menschen. Menschen, deren Entscheidungen dazu geführt haben, dass wir heute hier sitzen.
6. Dank
Mein Dank gilt:
– Den Gründern – Paul Julius Forker, seinem Sohn Georg und seinem Enkel Hans‑Georg.
– Den Chronisten – Martina Forker und Markus Forker, die 1999 unsere Familienbroschüre möglich machten.
Besonderer Dank unserem Präsidenten Wigand und seiner Frau Monika für ihren Einsatz und allen heutigen Unterstützern – die digitalisieren, recherchieren, schreiben, sortieren, telefonieren und manchmal auch einfach nur zuhören.
Ohne euch gäbe es dieses Familiengedächtnis nicht.
7. Blick in die Zukunft
100 Jahre liegen hinter uns. Die Frage ist: Wer führt diese Arbeit in den nächsten 100 Jahren fort?
Unsere Aufgabe ist es, nicht nur die Vergangenheit zu bewahren, sondern auch die Gegenwart festzuhalten – für die, die nach uns kommen.
8. Schlusswort
Aus einer einzelnen Initiative im Jahr 1926 ist ein gemeinsames Familiengedächtnis entstanden – unterbrochen, wieder aufgenommen und bis heute weitergeführt.
Möge unser Familienverband auch in Zukunft dazu beitragen, die Geschichte unserer Familie lebendig zu halten.„Wir erforschen nicht nur unsere Vergangenheit – wir bewahren sie für die Zukunft.“
Im Anschluss an Jochens Rede widmeten wir uns der Verbandsarbeit, die naturgemäß sehr zeit- und kostenintensiv ist. Gunter fand hierzu einige treffende Worte und erinnerte daran, dass unsere Gemeinschaft auf freiwillige Spenden angewiesen ist, um diese wertvolle Arbeit fortzuführen. Dank der großartigen Unterstützung aller Anwesenden – und ein besonderer Dank gilt Inge für ihren Einsatz beim Sammeln – kam an diesem Tag die wunderbare Summe von 705 Euro zusammen. Dieses Geld bildet das Fundament für unser 13. Forker-Treffen in drei Jahren. Wer den Verband darüber hinaus unterstützen möchte, ist jederzeit herzlich eingeladen, sich finanziell oder mit tatkräftiger Hilfe einzubringen. Ein ganz lieber Dank geht an Christian für seine großzügige zusätzliche Spende. Helfende Hände und Unterstützer sind bei uns immer herzlich willkommen!
7. Ausklang
Zum Abschied fand Wigand herzliche Worte: Er wünschte allen Teilnehmern eine gute Zeit, eine allzeit sichere Heimreise und brachte den tiefen Wunsch zum Ausdruck, dass sich in drei Jahren alle gesund und munter an Ort und Stelle wiedersehen. Mit diesen bewegenden Worten endete das rundum gelungene 12. Forker-Familientreffen ganz offiziell um 19:00 Uhr. Während die letzten Gespräche langsam ausklangen, packten im Hintergrund bereits viele fleißige Hände tatkräftig mit an: Die Ausstellungsmaterialien wurden sorgsam abgebaut und transportbereit verpackt, um das gemeinsame Abbau-Team am Sonntagmorgen ein wenig zu entlasten.
